Saisonal genießen

Die Scharfmacherin

Sie verleiht Speisen ein kräftiges Aroma,

ist gut fürs Herz und bringt uns zum Weinen.

Feine Zwiebel-

Rezepte gibts auf

nahundfrisch.at

{MEI TIPP}

„Ich leg Fleisch oft über Nacht in Zwiebel und Olivenöl ein. Am nächsten Tag ist es wunderbar zart.“

Sabine Bauer, Nah&Frisch Kauffrau in Schönbach, NÖ


„Eine halbe Zwiebel im Kühlschrank immer mit der angeschnittenen Seite nach unten in einem Gefäß aufbewahren – so behält sie das Aroma und andere Lebensmittel nehmen keinen Geruch an.“

Susanne K., Kundin von Nah&Frisch

Kauffrau Michaela Moser in Oberzeiring, Stmk.


„Wenn ich Zwiebel übrig hab, schneide ich sie klein und frier sie ein. So hält sie sich monatelang.“

Leopold W., Kunde von Nah&Frisch Kauffrau

Sabine Holzer in Wang, NÖ

D

ie Speisezwiebel („gelbe Zwiebel“) ist in der heimi-

schen Küche allgegenwärtig. Kein Wunder, ist sie doch eine wahre

Geschmacksverstärkerin: Sie verleiht Gerichten mit ihrer Schärfe ein inten- sives, kräftiges Aroma. Die etwas mildere, leicht süßliche rote Zwiebel ist hierzulande vor allem in Salaten beliebt.


Die „Heilpflanze des Jahres 2015“ wirkt antibakteriell und desinfizie- rend bei Wunden und Stichen. Ihre Schwefelverbindungen verringern das Herzinfarktrisiko und senken sowohl Cholesterinspiegel als auch Blutdruck. In den Wintermonaten erfreut sich Zwiebelsirup besonderer Beliebtheit, da er die Beschwerden bei Husten, Heiserkeit und Verküh- lung lindert.

Foto: 123rf

DIE ZWIEBEL


NAMEN: Zwiebel, Zwifel, Unlauch, Nislauch

SORTEN: Speisezwiebel, rote Zwiebel, Schalotte, Frühlingszwiebel, Silberzwiebel, Perlzwiebel

ERNTEZEIT: je nach Sorte unterschiedlich. Sobald die Blätter welken, ist die Zwiebel reif für die Ernte.

LAGERUNG: Kühl, trocken und dunkel gelagert (im Keller oder in der Vorratskammer) sind Zwiebeln bis zu einem halben Jahr haltbar.

TIPPS GEGEN TRÄNEN

Als Schutz gegen Fressfeinde setzen

Zwiebeln bei Verletzungen schwefelhaltige Gase frei, die unsere Nasenschleimhäute reizen. Hausmittel fürs Zwiebelschneiden ohne Tränen: 1. Sehr scharfes Messer ver- wenden (weniger Zellquetschungen, weni- ger Gase). 2. Nur durch den Mund atmen (evtl. Wäscheklammer auf die Nase stecken oder Taucherbrille aufsetzen). 3. Zwiebel auf einem nassen Brett schneiden.

Kurios:

Weltweit arbeiten Forscher

daran, eine „augenfreundliche“ Zwiebel zu züchten. Das

Problem: Nimmt man ihr die Wirkstoffe, die uns zum

Weinen bringen, verliert

sie auch ihr Aroma.