Jänner

Kraut und Ruam

im Jänner

Mit dem Winter treten wir in die stillere Jahreszeit ein – die Natur begibt sich zur Ruhe, und auch wir wenden jetzt gerne den Blick nach innen. Anregungen für eine stimmungsvolle Winterzeit.

Warum bringen Schweine Glück?

Auch wenn es sich im Mittelalter einbürgerte, Verlierer als Trostpreis

mit einem Schwein zu verspotten, waren sie letztendlich doch die Glücklichen. Schweine

waren leicht zu ernähren und gaben reichlich Fleisch.Wahrscheinlich ist auch die Formulie- rung „Schwein haben“ für unerwartetes Glück auf diesen Umstand zurückzuführen.

Fotos: 123rf, Von Uoaei1/Eigenes Werk/CC BY-SA 4.0, Tirol Werbung/TVB Osttirol/Armin Zlöbl, Wikimedia Commons, Imago Images, Kärnten Werbung/Michael Stabentheiner, Steiermark Tourismus/Weges

Die größten

Ereignisse, das

sind nicht unsere lautesten, sondern unsere stillsten

Stunden.

Friedrich Nietzsche

DOLOMITENLAUF

An der größten Langlaufveranstaltung Österreichs können Profis, Amateure und Genusssportler teilnehmen. Sechs Bewerbe stehen je nach Können zur Auswahl. Ein Besuchermagnet ist der „Dolomi- tensprint“, der von den besten 30 Athleten ausgetragen wird. 21. bis 24. Jänner in Lienz.

www.dolomitensport.at

Lostag:

HL. PAULI

Am 25. Jänner wird der Be- kehrung des Saulus gedacht. Er war Pharisäer und mit der Verfolgung der Christen be- auftragt. An diesem Tag soll ihm Christus erschienen sein, was ihn zum Christentum übertreten und den Namen Paulus annehmen ließ.

Die Kraft des Rauchs

Alle Sorgen mögen sich in Rauch auflösen – getreu diesem Motto wird seit Jahrtausenden geräuchert. Selbst Neandertaler nutzten bereits Rinden und Kräuter, um ihre Götter milde zu stimmen. Heutzutage erlebt Räuchern als Ritual des Neuanfangs in den Nächten um den Jahreswechsel eine Renaissance.Wer das Jahr be- sonders aromatisch begrüßen möchte, mischt Rosenweihrauch, Salbei und Mandarinenschalen.

Dreikönigsbrauch in Gmunden

Am Abend des 5. Jänner überquert das in historische Gewänder gekleidete Doppelquartett Edelweiß den Traunsee per Schiff.


In der Loggia des Gmundner Rathauses geben die acht Sänger althergebrachte Dreikönigslieder zum Besten, bis die Glöckler mit ihren hell erleuchteten Lichterkappen aus allen Richtungen eintreffen. Der Brauch geht auf die „Drei-Königs-Legende“ zu- rück, die besagt, dass an diesem Abend die Heiligen Drei Könige am Lacus Felix (dem Traunsee) Rast gemacht und Lieder ihrer Heimat gesungen haben.

www.eventsgmunden.at

Warum Enten nicht festfrieren

Der Körper der Enten funktio- niert wie ein Wärmetauscher. Das abgekühlte Blut der Füße wird durch das 40 Grad warme Blut der Arterien laufend er- wärmt und zurückgeleitet. So bleiben die Füßchen immer gut warm.