Chutneys & Co.

Feines aus Frucht

und Gemüse

So manche Obst- und Gemüsesorte lässt sich

jetzt ganz einfach zu feinen Chutneys, Confits oder Saucen verarbeiten.

Zwiebelconfit

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Zwiebelconfit

ZUTATEN FÜR 1 GLAS

À 300 ML

Zeitaufwand: 25 Minuten

Haltbarkeit: gekühlt 6 Wochen

200 g rote Zwiebeln

(= 1 große Zwiebel)

1 Zacken Sternanis

10 Stück schwarze Pfefferkörner

1 Stück Gewürznelke

2 EL Olivenöl

100 ml trockener Rotwein

50 ml Aceto balsamico

120 g Gelierzucker (2 : 1)

1 TL Zitronensaft

Salz


ZUBEREITUNG

Die Zwiebeln schälen und in feine Streifen schneiden. Anis, Pfeffer und Nelke im Mörser grob zerstoßen.

Das Olivenöl in einem Topf erhitzen und die Zwiebeln dar- in bei mittlerer Hitze anschwit- zen. Die vorbereitete Gewürz- mischung mit dem Rotwein, dem Aceto balsamico und 70 ml Wasser zu den Zwiebeln ge- ben und aufkochen lassen. Al- les bei schwacher bis mittlerer Hitze zunächst zugedeckt ca. 10 Minuten köcheln, danach offen noch weitere 2 bis 3 Mi- nuten weiterköcheln lassen.

Den Gelierzucker, Zitronen- saft und 1 Prise Salz hinzufügen und die Masse 2 bis 3 Minuten sprudelnd kochen lassen. Ge- lierprobe machen: Dafür etwas Confitmasse auf einen kalten Teller geben. Geliert die Masse nicht innerhalb von 1 bis 2 Mi- nuten, alles noch ein wenig ko- chen lassen.

Das Confit mit Salz abschme- cken, heiß in ein sauberes Ein- machglas füllen, verschließen und abkühlen lassen. Passt zu Gänseleber, aber auch zu dunk- len Fleischgerichten, Aufschnitt und Käse und ist ein toller Be- lag für herzhafte Blätterteig- küchlein.

Rezept aus: „Pesto, Salsa & Co. selbst gemacht“, Seite 87

BUCHTIPP: „Pesto, Salsa & Co. selbst gemacht“, ca. € 12,99,

GU Verlag: gu.de

Fotos: Gräfe und Unzer Verlag/Fotografin Melanie Zanin

Feigen-Senf-Sauce

ZUTATEN FÜR 1 GLAS

À 250 ML

Zeitaufwand: 20 Minuten

Haltbarkeit: gekühlt 6 Wochen

100 g getrocknete Feigen

1 TL Zitronensaft

50 ml Weißweinessig

50 g Zucker

1 ½ EL Senfpulver

Salz

ZUBEREITUNG

Die Feigen entstielen und klein schneiden. Mit dem Zi- tronensaft, Essig, Zucker und 80 ml Wasser in einen Topf ge- ben und aufkochen lassen. Zu- gedeckt bei schwacher Hitze 10 Minuten köcheln lassen.

Den Topf vom Herd nehmen und die Feigen im Sud etwas abkühlen lassen. Dann das Senfpulver zugeben und alles mit dem Stabmixer fein pürie- ren. Die Sauce nach Belieben mit etwas Wasser verdünnen und leicht salzen.

Die Feigen-Senf-Sauce in ein sauberes Einmachglas füllen, verschließen und abkühlen lassen.

Die Sauce passt sehr gut zu würzigem Käse, aber auch zu Weißwurst, Leberkäse, Schwei- nebraten und Aufschnitt.


Rezept aus: „Pesto, Salsa & Co. selbst gemacht“, Seite 81

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www.honigmayr.at

Zwetschkenchutney

ZUTATEN FÜR 1 GLAS

À 250 ML

Zeitaufwand: 20 Minuten

Haltbarkeit: gekühlt 4 Wochen

1 Schalotte

200 g Zwetschken

1 Wacholderbeere

3 Gewürznelken

1 TL Senfsamen

1 TL Ingwerpulver

1 Prise Zimtpulver

1 Prise geriebener milder oder scharfer Paprika

50 g Roh-Rohrzucker oder brau- ner Zucker

3 cl brauner Rum (40–54 Vol.- %)

100 ml Orangensaft

50 ml Rotweinessig

3 EL Korinthen (oder Rosinen)

Salz und Pfeffer

ZUBEREITUNG

Die Schalotte schälen und fein würfeln. Die Zwetschken wa- schen, mit einem sauberen Kü- chentuch trocken reiben, halbieren und entsteinen. Die Zwetschkenhälften in grobe Stücke schneiden. Anschließend die Wacholderbeere mit einem Messer etwas andrücken.

2  Zwetschken, Schalotte und Wacholderbeere mit Nelken, Senfsamen, Ingwer, Zimt, Papri- ka und Zucker in einem Topf erhitzen und leicht karamellisie- ren lassen.

3  Nach Belieben mit Rum ablö- schen und diesen etwas verko- chen lassen. Orangensaft und Essig dazugießen und die Ko- rinthen hinzufügen. Alles auf- kochen und bei mittlerer Hitze offen 8 bis 10 Minuten einko- chen lassen.

4  Das Zwetschkenchutney mit Salz und Pfeffer abschmecken. Heiß in ein sauberes Einmach- glas füllen, verschließen und abkühlen lassen. Das Chutney passt gut zu Ente und Gans, aber auch zu Wild – etwa Reh- braten, Hirsch oder Wild- schwein – sowie Roastbeef. Neben Senf ist es auch eine perfekte Abrundung für eine Käseplatte.


Rezept aus: „Pesto, Salsa & Co. selbst gemacht“, Seite 93

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