Gartenkalender

Garteln

im Frühjahr

Weitere Garteltipps gibts auf

nahundfrisch.at

Der Garten erwacht nach dem langen Winterschlaf zu neuem Leben. Tipps für noch mehr Frühlingsfreude am Garten.

MÄRZ

... und die ganze Vogelschar

•Vielerorts zieht im März noch einmal der Winter ein – da freuen sich die Vogerl besonders über Futter und bringen später auch noch ihre Jungen mit. Ein besonderes Schauspiel für Vogelfreunde.


• Um die Vogelschar

zu halten, brauchen sie geeignete Schutz-, Schlaf- und Nistplätze. Sträucher, Hecken und Bäume bieten Platz zum Nestbauen, Nistmaterialien, Schutz vor Wind und Wetter und sichere Schlafplätze.


• Auch Kletterpflanzen bieten Vögeln Schutz. Gut geeignet sind Geißblatt, Knöterich,

Heckenrosen oder

Brombeeren.

Raupen adé

Vogelfutter zu ungeziefer- befallenen Pflanzen streuen – und schon hat die Meise

statt des Sonnenblumenkorns eine fette Raupe

im Schnaberl.

Ausmisten

Jetzt schon um die Beseitigung von Unkraut und Schnecken kümmern, damit erspart man sich in den folgenden Monaten

viel Arbeit.

Rückschnitt

Jetzt alles zurückschneiden, was nicht immergrün ist

oder im Frühling blüht (Forsythien, Flieder etc.) Schere weg heißt es auch bei Pflanzen, die ausschließlich an den Vorjahrestrieben blühen (Hortensien und Heckenrosen). Obstbäume, Rosen und Clematis vertragen einen kräftigen Rückschnitt.

Oleander nicht oder nur zaghaft schneiden,

sonst blüht er

nicht!

Erdarbeit

Jetzt die Beete umgraben, glatt rechen, Steine und Unkraut entfernen. Anschließend dem Boden etwas Zeit zum Ruhen geben, bevor neu gepflanzt wird. So gelangen wichtige

Mikroorganismen wieder

an die Oberfläche.

Frühlingserwachen

Jetzt eine Runde durch den Garten drehen und schauen, welche Pflanzen den Winter überlebt haben. Aber Achtung: Nicht alles, was welk ist, ist tot. Manche Pflanze benötigt nur viel Wasser,

um wieder zu Kräften

zu kommen.

{MEI GEDICHT}

Winter adé!

So hört doch, was die Lerche singt!

Hört, wie sie frohe Botschaft bringt!

Es kommt auf goldnem Sonnenstrahl

Der Frühling heim in unser Tal,

Er streuet bunte Blumen aus

Und bringet Freud in jedes Haus.

Winter, adé!

Frühling, juchhe!


August Heinrich Hoffmann

von Fallersleben

APRIL

Auslichten

Forsythien, Flieder,

Schneeball, Heckenkirsche, Holunder, Ranunkelstrauch sind im April schon verblüht. Sträucher mit der Gartenschere auslichten, damit sie nicht überaltern und neue Blütentriebe fürs nächste Jahr bilden können. Äste großzügig entfernen, um den nachwachsenden Jungtrieben

eine Chance zu geben,

sich zu entwickeln.

Pinzieren

Damit Stauden und

Sommerblumen schön

buschig werden, kann man die Triebspitzen einfach mit den Fingernägeln auszwicken oder mit einer Schere über dem Blatt abschneiden.

Ziergräser

Im Frühling haben Spätblüher wie Pampasgras, Chinaschilf und Federborstengras ausreichend Zeit, sich zu entwickeln. Daher jetzt teilen und umpflanzen!

Blumenbeet anlegen

Mit diesen Blumen lässt

sich jetzt ein prachtvolles

Blumenbeet gestalten:

Begonien, Lilien, Calla, Sonnenaugen, Rudbeckien, Echinops, Phlox, Phlomis,

Narzissen, Lungenkraut, Schneeforsythie,

Lenzrose.

MAI

Wonnemonat

Schöne Maitage können

zum Streichen und Lasieren von Gartenmöbeln, Zäunen und Rosenbögen genutzt werden.

Maikäfer flieg!

Die Maikäfer sind wieder da. Er richtet als Engerling im Boden Schäden an, weil er die Wurzeln der Pflanzen anfrisst. Die Erde daher durchsuchen und die Engerlinge entfernen.

Gut gegen Blattläuse

Tontopf mit Holzwolle ausfüllen und verkehrt auf die Bäume hängen, damit sich dort die Ohrenschlüpfer einnisten. Diese sind ganz

wild auf Blattläuse.

Was jetzt zu tun ist

• Pfirsichbaumschnitt – auslichten

• Obstgehölze und Beeren schneiden

• Regelmäßiges Mulchen der Beete

• Wildtriebe der Rosen entfernen

• Gladiolen pflanzen

• Überwinterte Balkon- und Kübelpflanzen ins Freie bringen

• Dahlienknollen ins Beet setzen

• Gemüsepflanzen nach den Eisheiligen ins Freie setzen

„Wenns im Mai viel regnet,

ist das Jahr gesegnet.“

Spruch

Petunie

Geranie

Cosmea

Lieschen

Das fleißige Lieschen blüht unermüdlich den ganzen Sommer.

Lang blühende Blumen bringen einige Monate hindurch volle Blütenpracht ohne unschöne Lücken im Beet. Diese Blumen und Sträucher sind dafür geeignet:

Die Prachtkerze ist eine filigrane, dauerblühende Sommerstaude.

Die Cosmea ist auch als Schmuckkörbchen bekannt. Sie ist im Beet, Topf oder in der Vase ein Hingucker.

Petunie lässt sich als Hänge- oder Beetpflanze mit ihren leuchtenden Blütenfarben einsetzen.

Die Hortensie blüht lange und die Blüten, die sich verfärben, bleiben auch bis in den Herbst wunderschön.

Mandevilla

Rosen

Mandevilla, eine leuchtende Kletterpflanze, die bis in den Herbst blüht.

Hortensie

 Ganzjährig blühende Rosen. Viele Sorten blühen bis in den Herbst durch.

Prachtkerze

NÜTZLICHE BLÜTENPRACHT

Die Geranie mit den verspielten, kleinen Blüten ist eine robuste Schönheit und ein Muss in jedem Garten.

Fotos: iStock, Shutterstock, 123rf