Die stille Seitn

Witz & Weisheit

Der Lenz ist da! Das Grünen und Blühen der Natur findet sich in so manchem stimmungsvollen Gedicht unserer Leser wieder.

„Humor ist der Knopf,

der verhindert,

dass uns der Kragen platzt!“

Leonie B., 7563 Königsdorf, Bgld.

FRÜHLINGSERWACHEN

Die Primeln im Garten,

die Weise im Auwald,

das Veilchen am Bach –

sie sind alle schon wach!


Die Schwalbe baut fleißig

ihr Nest an dem Haus,

der Igel schaut verschmitzt

aus dem Bau heraus.


Man sieht schon manch Knospe,

manche Blüte am Baum,

der Schmetterling fliegt selig

dahin wie im Traum.


Die Menschen ziehen gar froh durchs Land,

freundlich lächelnd, den Hut in der Hand.


Die Glocken, sie rufen von fern und von nah:

„Der Heiland ist erstanden,

das Osterfest ist da!“


Die Kinder, die finden im Gras ein rotes Ei,

vielleicht ist für Dich dann auch eines dabei!

Christine R., Klosterneuburg, NÖ

Äpfel sind die beste Speise

für zu Hause, für die Reise,

für die Alten, für die Kinder,

für den Sommer, für den Winter,

für den Morgen, für den Abend.

Äpfel essen ist stets labend.


Äpfel glätten Deine Stirn,

bringen Phosphor ins Gehirn,

Äpfel geben Kraft und Mut

sie erneuern Dir Dein Blut.


Auch vom Most, sofern Dich durstet,

wirst Du fröhlich, wirst Du lustig.

Darum Freund, so lass Dir raten:

Esse frisch, gekocht, gebraten

täglich ihrer fünf bis zehn.

Wirst nicht dick, doch jung und schön

und kriegst Nerven wie ein Strick –

Mensch, im Apfel liegt Dein Glück!

Georg Ries

eingesandt von: Emma G.,

2212 Großengersdorf, NÖ

Fotos: 123rf

VOR GERICHT

Der Richter zum Sepplbauer:

„Angeklagter, Sie werden freige- sprochen. Man kann Ihnen den Bankraub nicht nachweisen!“


„Super! Heißt des, ich kann

das Geld behalten?“

{MEI GEDICHT}

Das Frühlingsgedicht

Und dräut der Winter noch so sehr

mit trutzigen Gebärden,

und streut er Eis und Schnee umher,

es muss doch Frühling werden.


Und drängen die Nebel noch so dicht

sich vor den Blick der Sonne,

sie wecket doch mit ihrem Licht

einmal die Welt zur Wonne.


Blast nur, ihr Stürme, blast mit Macht!

Mir soll darob nicht bangen!

Auf leisen Sohlen in der Nacht

kommt doch der Lenz gegangen.


Da wacht die Erde grünend auf,

weiß nicht, wie ihr geschehen,

und lacht in den sonnigen Himmel hinauf und möcht vor Lust vergehen.


Sie flicht sich blühende Kränze ins Haar und schmückt sich mit Rosen und Ähren und lässt die Brünnlein rieseln klar, als wären es Freudenzähren.

Emanuel Geibel

eingesandt von: Johanna T.,

2422 Pama, Bgld.

Eigentlich bin ich ganz

anders – ich komme nur

viel zu selten dazu.

Ödön von Horváth

ZUNEHMEN

Kalorien sind kleine

Tierchen, die über Nacht die Kleidung enger nähen.

„Immer wenn ich Sie lächeln sehe, möchte ich Sie zu mir einla- den!“, sagt der Herr zur Dame.

Sie erwidert:

„Oh, Sie sind ja ein

Schmeichler.“

Meint der Herr:

„Ja, und Zahnarzt!“

Brigitte S., 8750 Judenburg, Stmk.

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