Aus’m Dorf

Getreide mit

Geschichte

Nah&Frisch Kauffrau Barbara Grill schwört auf das Urgetreide der Familie Brenner, die aus alten Sorten Mehl, Nudeln, Brot und vieles mehr herstellt. Ein Besuch im Norden des Waldviertels.


Text: Johannes Luxner Fotos: Sebastian Freiler

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WIR MACHEN

UNS STARK FÜR

A

ls Barbara Grill vor knapp zwei Jahren erfahren hat, dass sie und ihr Mann den Zuschlag für das neue Nah&Frisch Geschäft in

Göpfritz an der Wild erhalten haben, investierte sie zunächst viele Stunden in eine umfassende Recherche. „Ich wollte wissen, welche regionalen Lebensmittelerzeuger es hier im Waldviertel gibt.“ Und da hat es nicht lange gedauert, bis die gebürtige Gmundnerin auf „Brenners Bestes“ ge- stoßen ist. Die Kauffrau war von den Produkten schlichtweg begeistert.


Produkte aus nächster Nähe

„Vom Geschäft in Göpfritz bis nach Schönfeld an der Wild, wo das Getreide wächst, sind es nur ein paar Minuten.“ Deshalb hat sie damals auch nicht zum Telefon gegriffen, sondern ist gleich nach Schönfeld gefahren, um direkt bei den Brenners am Hof zu fragen, ob Interesse bestehe, die besonderen Produkte wie Mehl und Nudeln in Zukunft bei ihr im Geschäft anzubieten.


Schwarze Ähren: Emmer

Ein Lokalaugenschein auf den Getreidefeldern von Beate und Walter Brenner lässt bereits erahnen, dass hier keine herkömmlichen Sorten heranwachsen. „Viele alte Getreidesorten zeichnen sich dadurch aus, dass sie wesentlich höher wachsen“, erklärt Walter Brenner. „Das bedeutet zwar weniger Ertrag, aber die Ähren sind viel besser gegen Krankheiten geschützt.“ Vor allem der Emmer sticht in der weiten Landschaft des nördlichen Waldviertels optisch heraus. „Die Ähren verfärben sich bis zur Ernte. Sie werden dunkel, fast schwarz. Die Farbe schützt sie.“ Was insbesondere von Bedeutung ist, weil der Hof der Brenners auf biologischer Basis betrieben wird.


Gemahlen auf Stein

Neben dem Emmer setzen Beate und Walter auf Waldstaudekorn, Einkorn und Dinkel. Beate: „Wir haben die Sorten auch danach ausgesucht, wie gut sie mit den kargen Böden der Region zurechtkommen.“ Den alten Sorten werden nicht nur hervorragende geschmackliche Eigenschaften attestiert, sie beinhalten auch viele Vitalstoffe. „Das Einkorn hat darüber hinaus einen sehr hohen Eiweißgehalt“, beschreibt Walter Brenner die Eigenschaften der Sorte, „und beim Mahlen tritt die gelbliche Farbe des Korns aufgrund des hohen Anteils an Beta-Karotin deutlich hervor.“ Dabei wird nichts dem Zufall überlassen. Die Brenners mahlen das Mehl selbst – mit einer traditionellen Steinmühle, die von einem Osttiroler Mühlenbauer gebaut wurde. „Das schmeckst du. Die besondere Mühle wirkt sich sehr positiv auf das Mehl aus.“ Das hausgemachte Brot von Beate hat bereits viele Jurys überzeugt und landauf, landab Goldmedaillen gewonnen.


Gut bei Unverträglichkeiten

Auch bei den Kunden von Barbara Grill kommen die Produkte von „Brenners Bestes“ sehr gut an. Mehl, Grieß, Reis und Nudeln aus Dinkel, aber auch Bio-Linsen und Bio-Kümmel vom Biohof Brenner sind im Sortiment. Und es sind nicht nur die hervorragenden geschmacklichen Eigenschaften, die geschätzt werden. „Viele Kunden mit Unverträglichkeiten und Allergien schwören auf die ursprünglichen Getreideprodukte der Brenners.“

Reich an Geschichte, Nährstoffen und Geschmack: die biologischen Urgetreidesorten Emmer, Waldstaudekorn und Einkorn.

Die hats

Urgetreide

Die Biogetreidespezialitäten vom Biohof Brenner (vom Biohof Brenner

(www.brenners-bestes.at) gibts bei Nah&Frisch Kauffrau Barbara Grill in 3800 Göpfritz an der Wild, NÖ.

Zur Vollansicht bitte antippen.

www.henkel.at