Narrische Seitn

Witz & Weisheit

Mit dem Herbst beginnt die stillere Zeit des Jahres. Sie macht die einen nachdenklich, die andern erst recht lustig. Herzlichen Dank für die Zusendungen!

DA HERBST!

I mecht amoi ganz ehrlich sei,

warum is denn da Herbst so sche?

Wei ma in de Bam fü siagt,

den ganzn Summa oissi bliad,

de guate Luft, des Farbenspü,

da hast fürn Rest vom Joar a Zü!

Ma stöd se auf des Restliche ei,

wird a im Lebm net anders sei,

und je öda dass ma wird,

umso häda ma des gspiad!

De Rua, des Stade, s’ Langsamwern

s’ wird net so schlimm sei –

i moan des Sterm!

Weil ma’s in da Natur erlebm,

des Verblian is ja a Segn,

und koana ko hoit ewig lebm!

Mit de junga Trieb duats weida ge,

darum is da Herbst so sche!

Renate F., 4084 St. Agatha, OÖ

Ich liebe es, dem Wind die Stirn zu bieten, und ordne so meine Gedanken, die manchmal

chaotisch verweilen.

Ich führe sie in gerade Bahnen,

um sie später einem meinem Sinn

akzeptablen Ziel zuzuführen.


Nur manchmal, wenn sie hurrikanartig aufbrausend, dann wieder besänftigt ihren Weg aus dem Labyrinth finden können, ziehe ich sie zurück, um sie bei nächster Gelegenheit wieder dem Wind preiszugeben.


Irgendwann kommt dann die

klärende Richtung, die meine

gedanklichen Irrwege dem Lichte zuführt, so dass ich selbst mein Dasein wieder als voll berechtigt empfinden (erkennen) kann.

(M)ein Herbstgedicht!

Maria S., 3932 Kirchberg

am Walde, NÖ

{MEI GEDICHT}


Das Eichhörnchen

Ich, das Eichhörnchen, bin immer munter, und flitze den Baum

rauf und runter.

Dort im Garten bei der Mauer

sitzt ein Tier auf der Lauer.

Was macht es hier?

Es schaut nach mir!

Schnell zum Haus, am Fenster ich kratze, hoffe, mich hört

nicht die Katze.

Nun bin ich drin – Glück und Dankbarkeit kommen

mir in den Sinn.

Der Mann, er jagte den Fuchs fort,

dieser flüchtet an einen anderen

Ort Gewonnen, ei wie fein,

jetzt kann ich mich wieder

meines Lebens erfreuen!


Christine R., 3400

Klosterneuburg, NÖ

Ein Lehrling fragt den Meister: „Wie hoch ist mein Lohn?“ „1.000 Euro im Monat, später dann mehr.“ Der Lehrling: „Gut, dann komm ich später!“

Johanna L., 8160 Weiz, Stmk.

D’ ZEIT

D’ Zeit rinnt en Boch owi,

geht oafoch toio.

Sie schwingt se af Flügön

gaunz hoamli davon.


Sie losst se net messn.

Wos is scho a Stund?

Moi zaht se se uma,

daun rennt se se z’grund.


De Monat gehn umi,

de Jahrln vafliang.

Wo is de Zeit bliebm?

Kaunns nimmamehr kriang.

Elisabeth S.,

4190 Bad Leonfelden, OÖ

„Wieso gibst du den Hühnern Kakao zu trinken?“, fragt die Oma ihre Enkelin. Das Kind: „Die sollen Schokoladeeier legen!“

Johanna L., 8160 Weiz, Stmk.

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