Gartenkalender

Garteln

im Winter

Der Winter kommt mit Riesenschritten, und mit ihm Frost und Schnee. Höchste Zeit, die letzten Gartenarbeiten

DEZEMBER

Grabpflege

Den Erdboden des Grabes mit Reisig, Rindenmulch oder Tannenzweigen auslegen, bevor der erste Frost kommt. Als immergrüne Boden-

decker für das Grab eignen sich Zwergmispel, Ysander, Efeu, Immergrüne Heckenkirsche, Haselwurz sowie Sternmoos.

Frühlingspflanzen

Stauden jetzt pflanzen,

denn dann ist die Blüte

im ersten Jahr gleich

etwas üppiger.

Einwintern

Rasenmäher, Gartengeräte, Pflanzentöpfe und Gartenmöbel gehören nun endgültig gereinigt und in der Gartenhütte verstaut.

Zimmerpflanzen düngen

Weil die Pflanzen im Winter weniger wachsen, brauchen sie auch weniger Nährstoffe. Jetzt regelmäßig mit einem Zimmerpflanzendünger

versorgen, so werden alle wichtigen Nährstoffe zu- geführt und der

Winter kann kommen.

Vorsicht, Frost!

Die Knollen von Gladiolen und Dahlien jetzt ausgraben und frostfrei überwintern. Ab April können sie wieder ins Beet gesetzt werden.

Herbstlaub

Das Herbstlaub kann auf den Beeten ruhig liegen bleiben, es dient als Schutz vor Frost. Laub, das auf der Wiese liegt, unbedingt zusammenrechen und ebenfalls auf den Beeten

verteilen oder am Kompost entsorgen.

Blüht eine Blume, zeigt sie uns die Schönheit. Blüht sie nicht, lehrt sie

uns die Hoffnung.

GARTENRUNDE

Im Winter sollte generell immer wieder ein Blick in die Beete geworfen werden, um nachzuschauen, ob Pflanzen, die überwintert haben, schon sprießen – oder eventuell erfroren sind.

JÄNNER

Mistelzweig

Botanisch heißt die heimische Mistel Viscum album – das lateinische Wort Viscum bedeutet so viel wie Leim oder Klebstoff. Wird die weiße Scheinbeere zerdrückt, bleiben zähe Schleimfäden am Finger kleben. Diese Masse wurde von den Römern mit Honig und anderen Beigaben gemischt und

als Klebstoff genutzt.

Staubschicht entfernen

Kleinblättrige Zimmerpflanzen im Winter alle vier bis sechs Wochen in der Dusche mit handwarmem Wasser abduschen oder mit einem feuchten Tuch abwischen.

Auf Schädlinge achten

Einmal wöchentlich die Blätter auf Schildlausbefall und Spinnmilben kontrollieren. Befallene Zimmerpflanzen in einen separaten Raum stellen und behandeln.

Richtig gießen

Vor jedem Gießen mit dem Finger den Zustand der Topferde kontrollieren. Nur gießen, wenn die Erde ausgetrocknet ist. Viele Zimmerpflanzen stellen im Winter das Wachstum ein und brauchen daher wenig Wasser. Zimmerpflanzen, die auf einem Fensterbrett über einem Heizkörper stehen, trocknen schneller aus als im Sommer und müssen

entsprechend häufiger

gegossen werden.

Sprühpflege

Die Monate mit wenig Licht, warmer und trockener Heizungsluft sind für Zimmerpflanzen eine schwierige Zeit. Sie sollten mehrmals wöchentlich mit kalkarmem, warmem Wasser besprüht werden. Der feine Sprühnebel legt sich auf die Blätter und verhindert, dass diese zu viel Feuchtigkeit verlieren.

Feuchtigkeit von unten

Um einen Ausgleich zur trockenen Luft zu schaffen, kann man Zimmerpflanzen auch mit dem Topf auf breite, mit Tongranulat gefüllte Untersetzer stellen, in denen immer etwas Wasser steht. Es verdunstet laufend und befeuchtet die Luft in der unmittelbaren Umgebung der Zimmerpflanzen.

WASSERLEITUNGEN

Jetzt unbedingt bei allen außen liegenden Wasserleitungen, die nicht frostsicher verlegt sind, das Hauptwasser abdrehen und die Wasserhähne offen lassen, damit bei Frost der Druck genommen wird.

Knospen an St. Barbara, sind

zum Christfest Blüten da.

FEBRUAR

Das Schneeglöckchen

ist einer der ersten Frühblüher und daher für Bienen eine wertvolle Trachtpflanze zum Sammeln des ersten Pollens im neuen Jahr.

Nistkästen

In milden Wintern sind die Gartenvögel schon recht früh auf Wohnungssuche. Jetzt

deshalb neue Nistkästen

und Vogelhäuschen

aufhängen.

Schwertfarn

Diese Pflanze ist ein Muss im Schlafzimmer.

Der Grund:

Sie soll eine regulierende

Wirkung auf unser Nervensystem haben und uns im Schlaf von Stress befreien!

Kein Rückschnitt im Herbst

Insekten, Gliedertiere und

Vögel profitieren jetzt von stehen gelassenen Samenständen von Sonnenhut oder Distel. In den hohlen Stängeln einiger Arten überwintern sogar Wildbienen. Die stehen gebliebenen Pflanzen

schützen auch viele

Bodentiere.

Sauberer Raum

Zimmerpflanzen beugen Ermüdungserscheinungen, Kopfschmerzen und Hautreizungen vor und sie reduzieren zudem

den Lärmpegel.

Eichhörnchen

Die Kletterkünstler halten keinen Winterschlaf und brauchen ständig energie- reiche Nahrung. Am besten eine Futtermischung aus Haselnüssen, Walnüssen,

ungesalzenen Erdnüssen, Mais, Karotten und Trockenfrüchten in die Bäume hängen.

LANGSAMER START:

Jetzt kann mit dem Obstbaumschnitt begonnen werden. Immergrüne Gehölze sollten an frostfreien Tagen gegossen werden. Wichtig:

jetzt Wühlmäuse bekämpfen.

Efeu

Bogenhanf

Einblatt

Dieffenbachia

für ein rundum angenehmes Klima.

Kentia-Palme

Mit ihren großen Blättern reinigt sie besonders viel Luft von Schadstoffen.

Dank seiner riesigen Blätter des hohen Feuchtigkeitsanteils ist es dem Bogenhanf ein Leichtes, die Luft zu filtern.

Anmutig präsentiert das Einblatt seine glänzend grünen und weißen Hochblätter. Als effektiver, natürlicher Luftfilter sorgt die Pflanze für ein angenehm frisches Raumklima.

Er gehört zu den Zimmerpflanzen mit der höchsten luftreinigenden Wirkung. Als natürliche Klimaanlage filtert er die Raumluft und reguliert die Luftfeuchtigkeit für

NATÜRLICHES RAUMKLIMA DURCH PFLANZEN

Kentia-PalmeMit ihren großen, ständig nachwachsenden Palmwedeln, die die Luft von Schadstoffen reinigen, produziert sie überdurchschnittlich viel Sauerstoff.

Viele Zimmerpflanzen verbessern das Raumklima und absorbieren Schadstoffe, die von Möbeln, Wandfarbe und elektronischen Geräten an die Zimmerluft abgegeben werden.

Fotos: Getty Images, 123rf