Kauffrau Helga Wallner und Reisbauer Ewald Fröhlich im südsteirischen Dietzen. Anders als in Asien wächst der steirische Reis in Trockenanbau.

Aus’m Dorf

Weiße Körner

aus der

Grünen Mark

Das Kauf- & Modehaus Wallner in Halbenrain ist ein Traditionsbetrieb, der in seinem Sortiment zahlreiche Schmankerl aus’m Dorf führt – wie z. B. den Reis und die Reisprodukte von Ewald Fröhlich.

Text: Alexandra Gruber Fotos: Sebastian Freiler

• unsere Umwelt

• Lebensmittel aus der Nähe

• den Zusammenhalt im Dorf

• unsere Bauern und Familienbetriebe

WIR MACHEN

UNS STARK FÜR

U

nsere Urgroßmutter hat bereits 1886 ein Geschäft im Ort gegründet“, erzählt uns Kauffrau Helga Wallner. 133 Jahre später besteht der

Nahversorger in der steirischen Gemeinde Halbenrain weiterhin und ist nicht nur ein vielseitiges Kaufhaus mit Lotto-Toto, Schreib- und Bastelwaren, Nähzubehör und Wolle, einer Putzerei-Annahmestelle und einem DPD- Paketshop, sondern auch ein Modehaus. Im ersten Stock werden Trachten und trendige Bekleidung für die ganze Familie angeboten. „1981 hat mein Vater bei den Brieflosen im Kaufhaus eine Million Schilling gewonnen“, erinnert sich die Kauffrau. „Damit hat er das Modehaus finanziert.“


Familienbetrieb mit vielseitigem Sortiment

Der Nahversorger ist bis heute ein Familienbetrieb. Helgas Bruder Hubert kassiert, Schwester Ingrid Fischer ist hauptsächlich für Mode zuständig, Unterstützung kommt auch von der Mutter Marianne Wallner. Das Tradi- tionsgeschäft führt unzählige Produkte aus’m Dorf und aus der Region, etwa Wein, Säfte, Honig, Kernöl, Käferbohnen, Kren oder Nudeln. „Wenn Kunden ein Mitbringsel aus der Steiermark brauchen, lassen sie sich von uns Geschenkspackerl zusammenstellen.“ Beliebt sei besonders der So- Fröhlich-Reis. „Der wird von Ewald Fröhlich, einem unserer Kunden, angebaut.“


Delikates aus steirischen Reisprodukten

Reisanbau in der Steiermark? Wir sind neugierig geworden und machen uns mit Frau Wallner auf den Weg zum Reisbauern. „Der Klimawandel hat den Reisanbau in unserer Region erst ermöglicht“, erzählt Landwirt Ewald Fröhlich, während seine Frau Elisabeth eine köstliche selbst geba- ckene Apfeltorte serviert, die sie mit hauseigenem Reismehl zubereitet hat. „Die Körner, die beim Polieren brechen, verarbeiten wir zu Mehl, Grieß und Nudeln weiter“, erklärt sie.


Reis aus’m Dorf: gesund und nachhaltig

Derzeit bauen sieben Bauern So-Fröhlich-Reis an, rund die Hälfte davon wächst auf Ewalds Feldern. „In Asien werden die Reisfelder geflutet, dadurch reichert sich Arsen im Boden an, den der Reis einlagert. Durch den Fäul- nisprozess entsteht außerdem klimaschädliches Methangas“, schildert der Landwirt. Der heimische Reis aus Trockenanbau habe einen viel kleineren ökologischen Fußabdruck, sei gesünder, nachhaltiger – und aromatischer. „Ich poliere meinen Reis nicht restlos blank, dadurch ist er viel ge- schmacksintensiver.“ Ewald hat sich vor Kurzem eine eigene Reismühle für die Aufbereitung angeschafft. „Das wurde davor in Italien gemacht. So sparen wir den Transportweg ein, mein Reis ist jetzt noch steirischer und klimafreundlicher.“ www.so-froehlich.at

Der steirische Reis aus Trockenanbau ist gesünder, nachhaltiger und aromatischer als die asiatischen Konkurrenzprodukte.

Die hats

So-Fröhlich-Reis …

… gibt es unter anderem bei Nah&Frisch Kauffrau Helga Wallner in

8492 Halbenrain, Stmk.

Zur Vollansicht bitte antippen.

www.matchaustria.at