Gemüse der Saison

Die Sellerie

Sellerie ist nicht gleich Sellerie. Knollen-, Stangen-

und Schnittsellerie sind hierzulande am beliebtesten –

und jede Sorte hat so ihre Stärken.

D

ie Sellerie gehört zur

Familie der Rüben.


Von den rund 30 Sorten werden drei in der heimischen Küche besonders geschätzt: Die

Knollensellerie zeichnet sich durch ihr ausgesprochen würziges, leicht säuerliches Aroma aus. Sie verleiht Suppen ihre herzhafte Note, wird aber auch gerne roh in Salaten

genossen.


Schnittsellerie hingegen ist eine pe- tersilienartige Pflanze. Die Knolle ist kaum ausgeprägt, daher nutzt man nur die Blätter als feines Gewürz- kraut.


Stangen-sellerie ist milder im

Geschmack und wird gern als

Rohkost gereicht, kann aber auch

gedünstet oder gebraten werden.

{MEI TIPP}

„Geschälte Sellerie

oxidiert sehr schnell, drum sollte man sie mit Zitronensaft beträufeln, um die Braunfärbung zu verhindern.“

Erni Höftberger, Nah&Frisch Kauffrau

in Edt/Lambach, OÖ


„Ich nehm die Sellerieblätter nicht nur zur Suppe, sondern auch

fein gehackt für Salate.

Sie schmecken dann etwas kräftiger.“

Karin Schatz, Nah&Frisch Kauffrau in Ybbs an der Donau, NÖ


„Wenn ich zu viele Sellerieblätter habe, hacke ich sie ganz einfach fein und friere sie ein. So habe ich für die Winterzeit einen Vorrat für meine Suppen.“

Leonhard Oberlindober, Nah&Frisch Kaufmann in Reith bei Kitzbühel, T


„Ich lass die Knollen-sellerie im frostfreien Keller überwintern und im zweiten Jahr blühen und fruchten. So kann ich meine eigenen Sellerie-samen ernten.“

Maria Stoiber, Nah&Frisch Kauffrau in Poysdorf, NÖ

Foto: 123rf

DIE SELLERIE


NAMEN: Sellerie, Zeller, Zölla

INHALTSSTOFFE: Reich an Kalium, Kalzium und Phosphor sowie an den Vitaminen C, B, E und Provitamin A.

LAGERUNG: Die Knollensellerie kann einige Monate lang gelagert werden. Dazu ist es ratsam, sie nicht zu waschen. Die Erde an der Knolle vermindert das Risiko für Fäulnis.

Kurios:

In der Antike wurden der Sellerie aphrodisische Kräfte zugeschrieben. Im Mittelalter riet man dem Mann sogar, sein bestes Stück mit Selleriesaft einzureiben. Trotz zahlreicher Studien konnte die Wissenschaft bis heute allerdings keinerlei potenz- steigernde Wirkung feststellen.