35 Jahre Nah&Frisch Werbung

Des is mei Extra!

Eine kleine Nah&Frisch Werbegeschichte –

von Willy Vifzack bis heute.

Die Nah&Frisch TV-Spots haben ein Stück Fernseh- geschichte geschrieben. Vom schlauen Willy Vifzack über die Spots mit TV-Moderator Wolfram Pirchner über den Sager „Des is mei Extra!“ bis hin zur aktuellen „Persönlich für mich da“-Kampagne.


Ein Blick auf die Höhepunkte aus 35 Jahren Nah&Frisch Werbung.

Nah&Frisch Flugblatt

aus dem Gründungsjahr 1983. Da „Nah&Frisch“ als Dach für die bestehenden Handelsgemeinschaften diente, waren die Logos von IFA

und A&O noch viele Jahre

weiter präsent.

zwar nicht in Form von Schauspielern, sondern die wirklichen Men- schen, die Tag für Tag für ihre Kunden im Geschäft standen. Damit war die „Extra“-Kampagne geboren. Ihre Leistungen präsentierten die Kaufleute mit einem Ausspruch, der Berühmtheit erlangte.

Der gebürtige Tiroler passte mit seiner volkstümlichen Art gut zum Charakter von Nah&Frisch und steigerte Marken- bekanntheit und -beliebtheit weiter.


Mitte der 2000er Jahre unternahm die Nah&Frisch Werbung einen Perspek- tivwechsel. Während bisher die Kun- den, eine Trickfigur oder ein Prominen- ter die Spots prägten, standen nun die Kaufleute selbst im Mittelpunkt. Und

90er Jahre:

WOLFRAM PIRCHNER

Nach vielen Jahren eifrigen Schaffens wurde der flinke Willy von einem anderen Sympathieträger abgelöst: Wolfram Pirchner. Der ehemalige „Zeit im Bild“- Moderator stellte in den Spots der 90er Jahre die Kaufleute und ihre besonderen Serviceleistungen („Extras“) vor.


WILLY VIFZACK

Mit der Gründung von Nah&Frisch

1983 erhielten hunderte Kaufleute erstmals

die Möglichkeit, ihre Angebote und Leistungen österreichweit im Fernsehen zu präsentieren. Einer der ersten „Stars“ der Nah&Frisch Werbung war ein kleiner, flinker Lehrling namens Willy Vifzack. Die Trickfigur verkörperte alles, was einen guten Kaufmann ausmachte: Er war sympathisch, fleißig, schlau, flott (Rollschuhe

an den Füßen!) und hatte immer einen

guten Rat bereit. Ob Rezepte fürs Osterfest

oder Tipps zur Lagerung von Obst

und Gemüse – Willy Vifzack

wusste weiter.

Willy Vifzack

ist der Star!

Herr Nah und

Frau Frisch

Nach der „Extra“- Kampagne nahmen die Kaufleute neue Gestalt an. Als „Herr Nah“ und „Frau Frisch“ verkörperten sie die zentralen Stärken der Marke – menschliche Nähe, frische Produkte und ebenso frische Ideen.

DES IS MEI EXTRA!

Gibt man diesen Sager heute in eine Suchmaschine ein, erscheinen unzählige Facebook- und Twitter-Nachrich- ten, Videos, Aussprüche von Kabarettisten, Politikern und Unternehmern, Gedichte, Reiseblogs u. v. m.


Kein Zweifel: Der Spruch ist in den allgemeinen Sprachgebrauch übergegangen. Geprägt haben ihn die vielen Nah&Frisch Kaufleute in den Spots der 2000er Jahre. Darin haben sie ihre Serviceleistungen („Extras“) wie Hauszustellung, Feinkostplatten usw. angepriesen. Mit großem Erfolg, denn ein Slogan, der Teil der Alltagssprache wird – davon träumt jeder Werbefachmann.

„Liebeserklärung“ an die Kaufleute

2015 wurden die Leistungen der Nah&Frisch Kaufleute aus ei- ner ganz neuen Perspektive dargestellt: Unter dem Motto „Per- sönlich für mich da“ erzählen zufriedene Kunden, was sie an ihrem Nahversorger besonders schätzen.

Vom oberösterreichischen Bürgermeister, der den Wert des Kaufmanns fürs Dorf lobt, über den urigen Tiroler, der froh ist, dass bei Nah&Frisch die Jause noch „Jause“ und nicht „Snack“ heißt, bis zur feschen Kärntnerin, die dank Nah&Frisch Partyservice weniger Arbeit mit dem Buffet hat und sich so mehr um ihre Gäste kümmern kann.

Fotos: Sebastian Freiler, Nah&Frisch