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Nah & Frisch?

Nachrichten von unseren Kaufleuten aus ganz Österreich.

1 — 10 Jahre „Leichtsinn“ in Irnfritz

Als „jugendlichen Leichtsinn“ bezeichnet Nah&Frisch Kaufmann Rudi Zotter seine mittlerweile 10 Jahre zu- rückliegende Entscheidung, selbstständiger Kaufmann zu werden. Bereut hat er diesen Schritt allerdings nie. Im Ge- genteil. „Mein eigener Herr sein, immer mit Leuten in Kontakt, und das mit einem menschlich und fachlich großartigen Team – das ist für mich der Traum von einem Beruf“, sagt er strahlend.

Am 1. Februar 2007 übernahm der ausgebildete Land- wirtschaftsmeister das Nah&Frisch Geschäft von Elfriede und Günther Gruber, die sich in die wohlverdiente Pensi- on verabschiedeten. Seither hat er das 170 m2 große Ge- schäft in Irnfritz im Waldviertel (NÖ) nach seinen Vor- stellungen entwickelt. Ein breit gefächertes Sortiment – „von der Arbeiterjause bis zum Lottospielen“ – bieten Rudi Zotter und seine Mitarbeiter ihren Kunden, und zwar frisch, freundlich, persönlich und schnell.

Zum stetig wachsenden Erfolg tragen die liebenswerte Art und Freundlichkeit von Rudi Zotter erheblich bei. Denn dafür schätzen ihn seine Kunden. „Ande- rerseits muss ich mich auch wirklich bei der Gemeinde und den ansässigen Gewerbetreibenden bedanken – denn hier wird ein vorbildliches Miteinander gelebt. Und natürlich bei meinen Mitarbeitern, die sich voll ins Zeug legen für unsere Kunden“, so Zotter.

Dass ein rundes Jubiläum für den engagierten Kaufmann kein Grund ist, sich zurückzulehnen, zeigt schon das nächste große Projekt. Nachdem er das Ge- bäude, in dem das Geschäft bisher eingemietet war, im vorigen Jahr erworben hat, gibt es bereits konkrete Überlegungen, den Nahversorger zu erweitern und auszubauen.

Zahlreiche hochkarätige Auszeichnungen – u. a. als „beliebtester Nahversorger Niederösterreichs“ – hat Rudi Zotter schon erhalten. Und natürlich freut er sich darüber. „Aber Lorbeeren sind nicht dazu da, sich drauf auszuruhen“, so Zotter. „Für uns sind sie ein Ansporn, um uns jeden Tag aufs Neue noch mehr für unsere Kunden einzusetzen.“


2Generationenwechsel in Kapfenberg

Nach vielen Jahren als Nah&Frisch Kauffrau verabschie- dete sich Gertrude Kampöck Anfang des Jahres in den Ruhestand. Allerdings, und das ist die gute Nachricht, wird das Geschäft in Kapfenberg (Stmk.) nicht nur weiter- geführt, sondern bleibt auch in der Familie. Kauffrau Me- lanie Stockner tritt die Nachfolge ihrer Mutter an.

Schon während ihrer Ausbildung zur Dipl. Kranken- schwester hat sie im Geschäft mitgearbeitet und die Liebe zum Lebensmitteleinzelhandel entdeckt. Da ihr der Um- gang mit Menschen immer große Freude bereitet hat, fiel ihr die Entscheidung leicht, als Nah&Frisch Kauffrau in die Selbstständigkeit zu starten. Den Ausgleich findet die aktive Kauffrau in ihrer Freizeit beim Reiten („Das Glück der Erde liegt ja bekanntlich auf dem Rücken der Pferde“). Zusätzlich ist Frau Stockner aber noch in der Gemeinde engagiert – u. a. als ehrenamtliche Rettungssanitäterin beim Roten Kreuz –, und sie spielt im Eisenbahner Musikverein Querflöte.

Dass die Liebe zum Lebensmittelhandel in der Familie liegt, beweist auch die jüngste Generation. Derzeit absolviert die Tochter von Frau Stockner im Ge- schäft eine Lehre als Einzelhandelskauffrau – und unterstützt die Mutter tat- kräftig in allen Bereichen. Das 344 m2 große Geschäft bietet mit rund 4.200 Artikeln alles, was man für den täglichen Einkauf benötigt. Eine breit gefä- cherte Regionalecke mit Spezialitäten aus dem Ort und der näheren Umge- bung, Lotto/Toto sowie zahlreiche Extras runden das Sortiment ab. Seit Kur- zem ist das Nah&Frisch Geschäft in Kapfenberg auch Postpartner und erspart seinen Kunden durch das neue Service so manchen Extraweg.

Mit zahlreichen Attraktionen feierten Melanie Stockner und ihr Team mit den Kapfenbergern den Generationenwechsel und die Standortübernahme. Die Kun- den vergnügten sich beim Milka-Glücksrad, freuten sich über Rosen für die Da- men und Süßes von Haribo für die Kleinen, kauften ein und spielten beim Kas- sen-Lotto mit, bei dem ein Reisegutschein als Hauptpreis verlost wurde.


3Rasanter Umbau in St. Margarethen

In einer Rekordzeit von nur 12 Tagen wurde das gesamte Nah&Frisch Geschäft von Ferdinand Penz im Innen- be- reich von Grund auf neu gestaltet. Der gestandene Kauf- mann, seine Familie, die Mitarbeiter und viele fleißige Hel- fer waren in dieser Zeit fast rund um die Uhr im Einsatz und gaben alles, damit das Projekt innerhalb der kurzen Zeit umgesetzt werden konnte. So mancher Stammkunde in St. Margarethen bei Knittelfeld (Stmk.) staunte am Eröff- nungstag – hatte sich doch in der kurzen Zeit das Innenle- ben des Geschäfts völlig verändert. Ein frischer Anstrich, neue Regale und ein innovatives Beleuchtungskonzept las- sen den Verkaufsbereich in neuem Glanz erstrahlen.

Die Feinkostabteilung zeigt sich nun im ansprechenden Nah&Frisch Design, die Obst- und Gemüseabteilung lädt dazu ein, sich mit Gesundem zu verwöhnen, und die neue Regionale Ecke präsentiert kulinarische Spezialitäten aus der Umgebung. Die Wiedereröffnung nach dem

rekordverdächtig raschen Umbau wurde mit besonders günstigen Angeboten, Gewinnspielen, Wein- und Bierverkostungen ausgiebig gefeiert. Vom neuen Erscheinungsbild des Geschäfts waren die Kunden rundum angetan. Vor allem aber war die Freude groß, endlich wieder beim Kaufmann in der Nachbar- schaft einkaufen zu können.


4Geschäft mit Einblick in St. Stefan

Rund eineinhalb Wochen mussten die Bewohner von St. Stefan ob Leoben, dem geografischen Mittelpunkt der Steiermark, auf ihren geliebten Nahversorger verzichten. Doch das Warten, da waren sich nach der Wiedereröff- nung alle einig, hat sich gelohnt. Im Zuge des Umbaus wurde die Feinkostabteilung dem aktuellen Nah&Frisch Konzept entsprechend gestaltet und präsentiert sich nun im frischen Design. Auch die Kaffee-Ecke wurde von Grund auf neu konzipiert und strahlt nun eine gemütlich- rustikale Atmosphäre aus, die zum Verweilen, Abschalten und Genießen einlädt. Der absolute Blickfang im Geschäft von Sabine Riedl ist jedoch das „Gassen-Fenster“ in der neuen Steirer-Ecke. Zwischen den Spezialitäten aus der Umgebung können Kunden durch das Fenster einen Blick hinter die Kulissen werfen und ihrer Kauffrau Sabine Riedl bei den Vorbereitungen für die beliebten Caterings, Brötchen- und Plattenservices über die Schulter schauen.


5Jubiläum in Dürnstein

„Manchmal is schon lustig hergangen“, sagt Barbara Böh- mer mit Blick auf die letzten 10 Jahre. Am 1. Jänner 2007 hat sie ihr Geschäft in Dürnstein (NÖ) eröffnet. Worüber sie sich in der Zeit am meisten gefreut hat? Über ihre Kun- den natürlich, die ihr schon so lange die Treue halten – und ihre Mitarbeiter, die ihren Teil zu der herzlichen, familiären Atmosphäre beitragen, die in dem Geschäft herrscht.

Gab es auch etwas, worüber sie sich geärgert hat? Frau Böhmer denkt kurz nach, dann erzählt sie: „Ja, gleich im Februar 2007, gerade einmal einen Monat nach Eröff- nung, war die Tiefkühltruhe kaputt. Schaden: 5.000 Euro. Einmal eingebrochen haben sie auch bei uns, und 2012 hats gebrannt. Aber ich hab mich nie unterkriegen lassen“, sagt die Kauffrau mit einem Lächeln.

Das 10-jährige Jubiläum wurde jedenfalls groß gefeiert: Bei Würsteln und Bier, Kaffee und Kuchen vergnügten sich die Kunden, machten bei der Tombola mit oder dreh- ten am Glücksrad. Zehn tolle Preise gab es zu gewinnen, die am Folgetag von den „Glücksengerln“ Larissa und Amelie gezogen und überreicht wurden. Ein rundum gelungenes rundes Jubiläum!

Mit Leidenschaft zum Erfolg: Rudi Zotter, umgeben von seinen Gratulanten Mag. Julius Kiennast, KR Julius Kiennast und Johann Lehner (v.l.n.r.).

Christian Fraß, die stolze Kauffrau Melanie Stockner, Tochter Cèlina Stockner, Gertrude Kampöck und Claus Kreuzer (v.l.n.r.).

Claus Kreuzer, Andreas Haider, Liane und Ferdinand Penz, Christian Fraß (v.l.n.r.).

Blickfang: Christian Fraß, Kauffrau Sabine Riedl und Claus Kreuzer (v.l.n.r.).

Freude in der Wachau (v.l.n.r.): Kauffrau Barbara Böhmer, Brigitte Schneider, Sandra Leinweber-Kurzmann und Roswitha Steiner.