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Juni

Kraut und Ruam

im Juni

Am 1. Juni beginnt der meteorologische, am 20. Juni der astronomische Sommer. Tipps, Wissenswertes und Ideen zur schönsten Jahreszeit.

Lostag:

ST. BARNABAS

Am 11. Juni wird St. Barnabas gedacht. Der Apostel missionierte gemeinsam mit Petrus Kleinasien und Zypern, wo er heute noch als Nationalheiliger verehrt wird. Gläubige erbitten von dem Heiligen Schutz vor Streit und Traurigkeit sowie vor

Hagelstürmen und Steinschlag.

TIER DES JAHRES

Kein Gärtner mag Maulwurfshügel im Garten. Dabei ist der pelzige Geselle ein perfekter Gartenhelfer, ernährt er sich doch von unerwünschten Schädlingen. Seinen Namen hat der Maulwurf vom althochdeutschen „Molte“, was so viel wie „Erde“ bedeutet. Und mit Erde ist er ja auch be- schäftigt – Erde werfen, lange Gänge graben, das Erdreich locker halten.

„Der heilige St. Veit Tat bitn um a Scheit; Wan s’ins koan Scheit nöd göbts, So mocha ma koan Sunwendfeur nöd!“

Spruch der fürs Sonnenwendfeuer sammelnden Jugend, OÖ

Fotos: 123rf, Mauritius Images, Tirol Werbung, TV Schilcherheimat, UMJ/KH. Wirnsberger, Steiermark Tourismus/Manfred Polansky, Shutterstock

Hanselverbrennen

Am 20. Juni werden allerorts Feuer entzündet, um an die

Johannes-Prophezeiung von der Ankunft Jesu zu erinnern. In Oberösterreich hat sich der Brauch erhalten, zwei

Strohpuppen – „Sonnwendhansel“ und „Sonnwendgretel“ – zu

verbrennen, um Unheil

fernzuhalten bzw. zu vertreiben.

TRANSHUMANZ IM ÖTZTAL

Mit Lockrufen wie „Höörla, leck, leck, leck!“ werden im Frühsommer rund 5.000 Schafe von Südtirol aus über das Timmels-, Hoch- und Niederjoch (3.017 m) in die Ötztaler Weidegebiete getrieben. Die rund 70 Schäferinnen und Schäfer in ihren traditionellen blauen Schürzen leben drei Monate in den alten Schäferhütten im Ötztal. Seit 2011 zählt der Brauch zum Immateriellen Kulturerbe der UNESCO.

JOHANNISTAG & ARTENVIELFALT

Der 24. Juni spielt auch in der naturnahen Landwirtschaft eine

wichtige Rolle, denn erst dann sollte mit der Heuernte und dem

Mähen von Wiesenpflanzen begonnen werden. So können

Wiesenblumen ungestört aussamen, Bodenbrüter, Insekten und Spinnen haben ausreichend Zeit

zur Vermehrung. Der relativ späte Erntezeitpunkt trägt damit zum

Erhalt der Artenvielfalt bei.